Warum bist Du hier?

Es gab eine Zeit, da dachte ich, ich müsste erst eine eindeutige Geschichte haben, bevor ich Frauen begleiten darf. Eine Geschichte voller großer Beschwerden, großer Wendepunkte oder perfekter Lösungen.

Aber meine Wahrheit ist eine andere...  

Ich bin mit der Vorstellung aufgewachsen, daß Beschwerden einfach dazugehören.
Daß Frauenkörper kompliziert sind und Symptome analysiert werden müssen und man irgendwie damit leben muß.

„Das ist eben so.“
Diesen Satz habe ich oft gehört.

Und trotzdem gab es in mir immer einen Widerstand.
Ich konnte es nicht eindeutig benennen, doch ich war mir sicher, daß es noch eine andere Lösung geben muß.

Nicht gegen den Körper und im ständigen Beobachten von allem, was falsch sein könnte.
Sondern mit mehr Vertrauen. Mehr Ehrlichkeit. Mehr Verbindung zu mir selbst.

Ich habe bis heute nicht den perfekten Weg gefunden.
Trotzdem habe ich aufgehört, jede Angst und jede Erklärung über Frauen und Beschwerden einfach zu übernehmen.

Und vielleicht ist genau daraus ein Ort entstanden.

Ein Ort, in dem sich niemand beweisen muß und vor allem ein Ort, in dem Frauen nicht sofort optimiert oder bewertet werden.

Das wäre so, als würde man uns in Schubladen stecken und entsprechend beschriften.
Stattdessen ist es ein Raum, in dem man sprechen darf, fühlen darf, oder einfach mal still sein.

Wo jemand wirklich zuhört.

Nicht weil ich die neueste Methode oder die perfekte Antwort habe.
Sondern weil ich weiß, wie viel sich verändert, wenn eine Frau spürt, dass sie gesehen wird. 

Und vielleicht beginnt genau dort etwas Neues.

mein Ansatz

Warum mir dieser Raum am Herzen liegt...

und die Sehnsucht, für die Du bisher keine Worte hattest

Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Frauen Dinge aussprechen können, die sie sonst für sich behalten würden, weil es keinen Platz dafür gibt.

Oft versteht Dich nicht einmal Deine beste Freundin. 

Du versuchst, Gefühle in Worte zu fassen und sie schaut Dich nur ungläubig an. 

Und dann entsteht diese Schwere, die Du nicht in Worte fassen kannst. Und vielleicht gehörst Du auch zu den Frauen, die schon alles Mögliche ausprobiert haben und trotzdem bleibt alles, wie es ist. 

Du ziehst Dich zurück, weil du niemandem zur Last fallen möchtest. Nimmst Rücksicht und schweigst lieber, aus Angst, zu viel zu sein.

Und irgendwann bist Du einfach nur noch erschöpft, weil sich so viel angesammelt hat. 
Es passiert nicht von heute auf morgen - eher schleichend...

  • Ein Gedanke hier.
  • Eine Enttäuschung dort.
  • Eine Frage, die Du nie gestellt hast. 
  • Ein Bedürfnis, das Du immer wieder zurückgestellt hast.
  • Eine Wahrheit, die keinen Platz bekommen hat.

Und dann sitzt Du da und sehnst Dich nach jemandem, der einfach einen Moment bei Dir bleibt, ohne etwas daraus zu machen...


Und jetzt kommt die gute Nachricht: Du bist in Wahrheit nicht erschöpft sondern einfach überfüllt

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„Ich glaube, für viele Frauen ist die Zeit der Hormonumstellung nicht einfach nur eine hormonelle Veränderung“

Sondern ein Wachrüttler.

Plötzlich funktionieren die Dinge nicht mehr, die ein Leben lang funktioniert haben:
Sich zusammenreißen.
Sich anpassen.
Immer weitermachen.
Die eigenen Bedürfnisse wegdrücken.

Und manchen Frauen fliegt dabei gefühlt das ganze Leben um die Ohren.

Nicht, weil sie schwach sind.
Sondern vielleicht, weil der Körper irgendwann beginnt, ehrlicher zu werden als der Kopf.“

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